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Landkreis Peine
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Protokollinformationen sind noch vorläufig! - Quartierskonzept Mehrum – Modellprojekt einer zukunftsfähigen Ortsentwicklung mit nachhaltiger Energieversorgung Referent: Prof. Dr. Lars Kühl / Low-E Ingenieurgesellschaft für energieeffiziente Gebäude mbH   

Sitzung des Ausschusses für Umwelt- und Verbraucherschutz
TOP: Ö 6
Gremium: Ausschuss für Umwelt- und Verbraucherschutz Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 29.06.2021 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 18:00 Anlass: Sitzung
Raum: Mensa der IGS Lengede
Ort: An der Realschule 2, 38268 Lengede
Zusatz: Um 16:00 Uhr findet für alle interessierten Ausschussmitglieder ein Treffen zum fertiggestellten Projekt "Herstellung der Durchgängigkeit der Fuhse am Kaskadenwehr Lengede" mit dem UHV Fuhse-Aue-Erse (Projektträger) vor Ort statt. Treffpunkt ist der Parkplatz an der Straße "Am Kaskadenwehr" in Lengede. Vor der Sitzung wird die Möglichkeit geboten, einen Selbst-Schnelltest durchzuführen. Es gelten weiterhin die Corona Abstands- und Hygieneregeln.
 
Wortprotokoll

Die Ausschussvorsitzende Weyberg begrüßt den Referenten Herrn Prof. Dr. Lars Kühl und gibt das Wort an Dezernent Mews.

 

Dezernent Mews führt kurz in die Thematik ein.

 

Prof. Dr. Kühl trägt seine Präsentation vor. Diese liegt dem Protokoll als Anlage 1 bei.

 

Die Ausschussvorsitzende Weyberg fragt, ob über Remethanisierung nachgedacht wird, wenn eine wasserstoffbasierte Nahwärmeversorgung angedacht ist. Eine Biomethan-Einspeiseanlage ist z.B. in Mehrum in der Nähe und diese Netze könnte man mitnutzen. Prof. Dr. Kühl antwortet, dass über die Dinge zusammen mit den Betreibern bzw. mit den zukünftigen Betreibern der Systeme der Anlagen nachzudenken ist. 

Die Ausschussvorsitzende Weyberg weist auf die Wasserstoffrichtlinien des Landes und die potenziellen Fördermöglichkeiten, sowie auf die Solarspeicherförderrichtlinie hin.

 

Frau KTA Maurer-Lambertz fragt nach dem Zeithorizont der Umsetzung und wie passende Handwerksbetriebe gefunden werden.

Prof. Dr. Kühl erläutert, dass Teil A des Konzepts zwölf Monate in Anspruch nehmen würde. Teil B ist die Einzelförderung für Gebäude, wo man sich mit dem Sanierungsmanagement beschäftigt. Das läuft bereits während dieser Bearbeitung. Man kann Anträge auf Förderung von z. B. Wärmepumpen und Dachdämmungen stellen. Die Dämmung kann von einem Maler gemacht werden und die Wärmepumpe von einem Heizungsbauer. Teil B erfolgt somit parallel und die Umsetzung soll ungefähr ein bis zwei Jahre dauern.

 

Die Vorsitzende Weyberg lobt das Projekt und hofft auf eine Vervielfältigung, sodass die Möglichkeit der Inanspruchnahme gesteigert wird und dass genügend fachlich qualifizierte Leute zur Beratung zur Verfügung stehen.

 

Dezernent Mews fasst zusammen, dass viele Monate gemeinsamer Arbeit, insbesondere von der Klimaschutzagentur, in diesem Projekt liegen. Er unterstreicht, dass dies ein Modellprojekt im Landkreis Peine werden soll.

 

Herr KTA Hänsel bittet um Auskunft, inwiefern Veränderungen (z. B. neue Baugebiete, Veränderungen in der Bausubstanz) in den Analysen berücksichtigt werden können.

 

Prof. Dr. Kühl antwortet, dass man rechnerisch darauf eingeht und Szenarien betrachtet, wie die Ortschaft sich entwickeln könnte.

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Protokollanlage TOP 6 Projektvorstellung Quartierskonzept Mehrum (3871 KB)      
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