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Landkreis Peine
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Protokollinformationen sind noch vorläufig! - Informationen der Verwaltung - FrauenORT Hertha Peters - Der Film  

23. Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung, Arbeit und Soziales
TOP: Ö 11
Gremium: Ausschuss für Gleichstellung, Arbeit und Soziales Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 28.06.2021 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 18:53 Anlass: Sitzung
Raum: Aula des Ratsgymnasiums
Ort: Burgstraße 2, 31224 Peine
Zusatz: Vor der Sitzung wird die Möglichkeit geboten, einen Selbst-Schnelltest zu machen. Dieser wird 45 Minuten vor Beginn der Sitzung ausgehändigt.
 
Wortprotokoll

DL Prof. Dr. Friedrich begrüßt zunächst Herrn Kunz und gratuliert ihm zur Mitte Juni erfolgten Wahl als Vorsitzender des Behindertenbeirates. Sie spricht auch den beiden nicht anwesenden Vertreterinnen ihren Dank für das Engagement aus.   

 

Bei den Corona-Neuinfektionen ist die 7-Tagesinzidenz von 193,6 in der 15. Kalenderwoche auf 4,5 in der 25. Kalenderwoche gesunken. Die Entwicklung ist aber angesichts der hochansteckenden Deltavariante aufmerksam zu beobachten.

 

Mit Stand 28.06.2021 hat das Gesundheitsamt, d. h. ohne die niedergelassenen Ärzte, insgesamt 32.549 Abstriche durchgeführt. Seit Beginn der Pandemie waren 5.454 Personen erkrankt, aktuell sind es 14 Personen. Leider sind auch 104 Todesfälle zu verzeichnen.

 

Anschließend berichtet DL Prof. Dr. Friedrich über den Besuch beim Peiner Frauenhaus,  gemeinsam mit der  Gleichstellungsbeauftragten Frau Tödter. Sie skizziert den erhöhten Sanierungsbedarf, die Erhöhung der Nachfrage und lobt die gute Zusammenarbeit mit der Polizei.

 

KTA Jakubowski schildert seine positiven eigenen Erfahrungen und externe Rückmeldungen zum Impfzentrum. Dieser positive Gesamteindruck wird von DL Prof. Dr. Friedrich ausdrücklich unterstützt.

 

KTA Samieske fragt nach dem Bedarf an Testzentren und ob Unregelmäßigkeiten bekannt sind. DL Prof. Dr. Friedrich verweist auf die beschränkte Zuständigkeit des Gesundheitsamtes für die Genehmigung. Die Abrechnung erfolgt eigenständig mit der kassenärztlichen Vereinigung. Bei einer Unwirtschaftlichkeit aufgrund sinkender Bedarfe reagieren die privaten Betreiber durch eine Reduzierung der Öffnungszeiten bzw. Schließung. Herr Stuhr beschreibt den deutlichen Rückgang bei den Abstrichen in den letzten 5 Wochen. Unregelmäßigkeiten waren bei den Überprüfungen des Gesundheitsamtes insbesondere unter Hygieneaspekten nicht erkennbar.

 

Die Gleichstellungsbeauftragte Frau Tödter bezieht sich bei ihrem Bericht auf den Termin mit den Mitarbeiterinnen des  Peiner Frauenhauses am heutigen Tage sowie auf eine letzte Videokonferenz mit der Abteilungsleiterin des niedersächsischen Sozialministeriums, Frau Frenzel-Heiduck, den Mitarbeiterinnen des Frauenhauses und der Gleichstellungsbeauftragten. Die Förderanfrage des Frauenhauses im Rahmen des Bundesinvestitionsprogramms Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen wird vom niedersächsischen Sozialministerium positiv gewertet und in das niedersächsische Ranking aufgenommen. Da das Frauenhaus Antragstellerin ist und die geplante zusätzliche Immobilie erwerben möchte, muss ein baufachliches Gutachten extern vergeben und vom Frauenhaus vorfinanziert werden, denn dies ist nicht Bestandteil der Projektfinanzierung. Für dieses baufachliche Gutachten mit der Auflistung erforderlicher Baumaßnahmen inclusive Brandschutz und deren Kosten müssten noch einmal Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden. Die Sachlage soll kurzfristig in einer Vorlage für den Kreisausschuss dargestellt werden.

 

Zum Ausstiegskonzept Prostitution berichtet die Gleichstellungsbeauftragte Frau Tödter über die Einstellung von zwei neuen Mitarbeiterinnen, die sich konkretisierende Anmietung einer Wohnung für Aussteigerinnen und die wieder anlaufende Terminierung des Runden Tisches. Sie erwähnt dabei, dass die neuen Mitarbeiterinnen ein gutes und kompetentes Team darstellen und Frau Cramm als eine der neuen Mitarbeiterinnen mehrjährige Berufserfahrung im Bereich Beratung und Begleitung von Prostituierten in Frankfurt mitbringt.

 

 

Am 19.09.2021 soll nun der wegen Corona verschobene Frauensporttag in Präsenz stattfinden, ein kurzfristiges Arbeitstreffen mit den Workshop-Leiterinnen bei gleichzeitiger Pressekonferenz ist am 01.07.2021 geplant.

 

Im Rahmen des FrauenORTES Peine verweist die Gleichstellungsbeauftragte Frau Tödter auf das Angebot der Filmemacherin Anja Michaeli, Medienkontor Oldenburg, die Anfang des Jahres  auf die Gleichstellungsbeauftragte zukam, um einen Film über Hertha Peters, erster niedersächsischer Landrätin und Fürsprecherin für mehr Frauen in die Kommunalpolitik, zu drehen. Ihr Auftraggeber war die SGK. Die Gleichstellungsbeauftragte hat ihr umfangreiches Material von Zeitungsberichten, privaten Fotos und Redetexten zur Verfügung gestellt und den Kontakt zu der Schauspielerin Stefanie Harrer, die alljährlich zum Frauenstadtrundgang in Peine in die Rolle von Hertha Peters schlüpft, vermittelt. Drehort war unter anderem auch der Sitzungssaal am Peiner Burgberg. So hat der FrauenORT Peine nun einen Film kostenlos erworben und kann nachhaltig den FrauenORT Peine präsentieren. Der Film wurde auch dem Landesfrauenrat im Rahmen der Initiative FrauenORTE Niedersachsen zur Verfügung gestellt. Die Gleichstellungsbeauftragte wünscht sich die Erstellung weiterer Filme an den anderen FrauenORTen in Niedersachsen.

 

Nach der Filmvorführung betont KTA Marotz die Wichtigkeit der politischen Würdigung für Herta Peters. Er vermisst in dem Film aber einen Hinweis auf die damalige Funktion der Landrätin als repräsentative Vertreterin und Vorsitzende des Kreistages. Die Gleichstellungsbeauftragte Frau Tödter verweist auf die Filmrechte des Auftraggebers, zumal der Schwerpunkt des Films beim Thema „ Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“ liegen und dabei das besondere Engagement der Landrätin Hertha Peters zu diesem wichtigen Thema hervorgehoben werden sollte. Im Rahmen der Erstellung von Informationsmaterial zum FrauenORT Peine wurde die Historikerin Karin Ehrich beauftragt, die auf Grundlage der von der Gleichstellungsbeauftragten zusammengestellten Unterlagen einen Flyer erstellte, der die damalige Zweigleisigkeit von Oberkreisdirektor und Landrätin darstellt. Der Flyer ist diesem Protokoll als Anlage beigefügt.  

 

 

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